Biber- Gespräch mit dem Landratsamt

Veröffentlicht am 12, Juni 2017 von

Am Dienstag, den 16.05.2017 wurde die „Biber-Befragung“ der Landrätin und den Fachmitarbeitern vorgestellt. Dabei wurde die tragische und nicht tragbare Situation auch von „Betroffenen“ dargestellt und es gab einen ersten Austausch.
Nach den dem Landratsamt vorliegenden Schadensmeldungen und auch gewährten Entschädigungen wäre die Situation bei weitem nicht so tragisch und weitreichend. Herr von der Mülbe erklärte, dass die möglichen Entschädigungsleistungen nicht genutzt würden.
Die Landrätin und die Fachmitarbeiter zeigten sich offen und verständnisvoll gegenüber der Situation und dem Verlangen nach entsprechenden Maßnahmen. Dabei muss aber der geltende Schutzstatus von Biber beachtet werden.
Von Seiten des Bauernverbandes wurde darauf gedrängt, dass in Fällen hoher Betroffenheit eine Entnahme möglich sein muss.
Dies bedeutet, dass alle Schadensfälle der unteren Naturschutzbehörde gemeldet werden müssen und dass dann im Einzelfall nach geeigneten Lösungen gesucht werden muss. Dies kann über die Vergrämung und Entschädigungsleistungen, bis hin zur Entnahme reichen.
Wichtig: bitte alle Schäden melden! Bei schwerwiegenden und gravierenden Schäden die Entnahme einfordern. Bei sichtbaren Schäden sollte immer eine Dokumentation (Fotos) zu Beweissicherung gemacht werden.
Ansprechpartner: Natur- und Artenschutz Herr Norbert Weigl, Tel. 08861/681-1208
E-mail: n.weigl@lra-wm.bayern.de

Melde- und Erfassungsbogen können unter Melde- und Erfassungsbogen für Biberschäden heruntergeladen werden.

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